Insgesamt 20 Schüler und Schülerinnen der zweiten Klassen verbrachten drei herrliche Projekttage im Nationalpark Donauauen. Mit der Bahn fuhren die Jugendlichen mit ihren Begleitlehrerinnen Fr. Truchses, Fr. Weißenböck und Fr. Auer über Wien nach Petronell-Carnuntum. Hier wartete bereits am Bahnhof Gabi, unsere Nationalparkrangerin, die uns am Mittwoch und am Donnerstag bestens betreute. Unser Gepäck wurde in einen Kleinbus geladen und zu unserer Unterkunft, dem Hotel Marc Aurel gebracht. Wir wanderten zu Fuß bis zum Haus, nahmen unseren Tagesrucksack und gingen weiter zum Nationalparkhaus am Ende der “Langen Gasse“. Hier angekommen wurden wir über das geplante Programm informiert, bekamen „Do it yourself“-Lunchpakete, bei denen sich jeder von einem gesunden Jausenbuffet nehmen konnte, was ihm bzw. ihr eben schmeckte. Außerdem durften wir den Kirschenbaum im Garten plündern und die Frösche und Molche im Gartenteich suchen. Der Tischtennistisch und der Tischfußballtisch wurden ebenfalls getestet. Nach unserer kurzen Pause ging es zu Fuß in die Au.

Am Weg wurden eine Blindschleiche, eine tote Äskulapnatter sowie viele verschiedene Pflanzen entdeckt. Das Ziel unserer Wanderung war ein Schwemmholzplatz, den wir als Abenteuerspielplatz nutzen, am Südufer der Donau.

Um 18 Uhr gab es im Hotel Abendessen, aber da wir noch genügend Energie hatten, marschierten wir anschließend an den Ausgrabungen vorbei zum Amphitheater um dort zu spielen bzw. einen Staffellauf zu machen. Bei Einbruch der Dunkelheit kehrten wir ins Hotel zurück.

Am nächsten Morgen wählten wir Köstlichkeiten vom Frühstücksbuffet, das keine Wünsche offen ließ. Typisch englisches Frühstück mit Würstel, Ei und gebratenem Speck kam besonders gut an!

Nachher marschierten wir zum Bahnhof und fuhren mit der S 7 drei Stationen Richtung Wien bis nach Haslau. Hier trafen wir unsere Rangerin und wanderten gemeinsam mit ihr bis zur Donaufähre. Wir übersetzten die Donau sicher in zwei Booten und wurden mit einem Shuttlebus zum Schloss Orth gebracht, wo wir am Vormittag eine Rätselrallye auf der Schlossinsel absolvierten. Hier beeindruckte die SchülerInnen die „Kadaverstation“ (…weil, in der Au gehören Leben und Tod zusammen….) am meisten, obwohl der tote Dachs schon ziemlich übel roch und viele kleine Tierchen an ihm naschten.

Wir beobachteten putzige Ziesel, die – wie wir anhand der vielen Löcher feststellten -auch beim Amphitheater in Petronell eine Kolonie haben und entdeckten Sumpfschildkröten. Nach unserem Jausenbuffet, das wir diesmal im Schlosshof einnahmen, wanderten wir mit  Nationalparkranger Peter zur Bootsanlegestelle. Am Weg erfuhren wir viel Interessantes über Tiere und Pflanzen im Auwald. Sogleich wurden wir mit Schwimmwesten ausgestattet und bestiegen drei Schlauchboote mit welchen wir die „Große Binn“ bis zur Schotterbank hinein paddelten. Dort pausierten wir eine Weile und kühlten wir uns im Wasser ein wenig ab. Schließlich paddelten wir wieder zurück.

Nach dem Heimweg mit der Bahn wartete bereits ein Abendessen auf uns. Aber anschließend verlangten alle Schülerinnen und Schüler nach „Brot und Spielen“ sodass wir wieder zum Amphitheater gingen.

Am Freitag wanderten wir nach dem Frühstück zum Nationalparkhaus, wo uns bereits Dr. Markus Pausch erwartete. Gemeinsam wanderten wir zu einem zum „Tümpeln“ geeigneten Platz in der Au. Nun konnten wir- ausgestattet mit Gefäßen und Kescher - eine Vielzahl an Wassertierchen fangen und beobachten. Dr. Pausch bestimmte die Tiere mit uns und erzählte uns viel über die Lebensweisen dieser Tiere. Mittags wurde dann im Nationalparkhaus gejausnet und anschließend mikroskopiert. Bei der abschließenden “Mikroshow“ wurden die Köpfe im schwerer, weil diese drei Tage doch sehr intensiv und anstrengend, aber überaus interessant waren.

Die Heimfahrt bis nach Pottschach nutzten die meisten Schüler und Schülerinnen zum Ausruhen.