Anlässlich des Österreichischer Vorlesetag 2026 am 26. März verwandelte sich die Mittelschule Pottschach in einen lebendigen Ort voller Geschichten, Sprache und Begeisterung für das Lesen. Alle Klassen beteiligten sich mit großem Engagement an diesem besonderen Projekttag.
Neben klassischen Vorleserunden im Klassenzimmer sorgten kreative Formate wie Lesetheater, Rollenspiele und eine spannende Vorlese-Challenge für Abwechslung. Ein besonderes Highlight war die Verbindung von Lesen und Bewegung: Im Turnsaal wurden Übungen und Bewegungsaufgaben vorgelesen und von den Schüler*innen selbstständig umgesetzt.
Der Vorlesetag machte einmal mehr deutlich, wie wichtig Lesekompetenz als Grundlage für Bildung und persönliche Entwicklung ist. Mit viel Freude, Mut und Ausdauer tauchten die Kinder in die Welt der Bücher ein und zeigten, dass Lesen nicht nur bildet, sondern auch verbindet und begeistert.
Am 20. März 2026 fand in der 2a-Klasse ein Workshop zum Thema „Körperbilder – Fake versus Real“ statt. Gemeinsam mit der JUBS-Schulsozialarbeiterin Theresa Portugaller setzten sich die Schüler*innen mit der Darstellung von Körpern in sozialen Medien auseinander.
Im Fokus standen Influencer*innen und die Frage, wie realistisch deren Bilder sind. Die Schüler*innen erkannten, dass viele Fotos bearbeitet, gefiltert oder inszeniert werden und sich „Fake“ und Realität oft stark unterscheiden.
In interaktiven Übungen reflektierten sie ihre eigenen Sehgewohnheiten und diskutierten den Einfluss solcher Bilder auf das Selbstbild. Die zentrale Botschaft: Nicht alles, was online gezeigt wird, ist echt.
Am 17. März 2026 hielt Frau Ramona Lobner im Auftrag der ÖBB einen sehr praxisnahen Vortrag für die Schüler*innen der 3. und 4. Klasse über das richtige Verhalten an Bahnhöfen, Bahnsteigen und Eisenbahnkreuzungen.
Mit Videos und PowerPoint-Folien wurden Unglücksfälle aufgezeigt und besprochen.
Die Unterschiede zwischen dem Straßen- und Zugverkehr wurden herausgearbeitet und es wurden folgende Tipps gegeben:
Immer in beide Richtungen an Bahnsteigen schauen!
Züge fahren nicht auf Sicht, sondern nach Signalen, sind schnell, haben einen langen Bremsweg und können nicht ausweichen.
Ein Auto mit 100km/h braucht 50 m Bremsweg, ein Zug je nach Gewicht zwischen 500 und 2000 m!
Wenn du mit dem Auto zwischen den Schranken eingeschlossen wirst, kannst du durchfahren, weil jeder Schranken eine Sollbruchstelle hat.
Halte dich von Hochspannungsleitungen mit 15000 Volt fern! Du kannst in den Stromkreis kommen, ohne dass du die Leitung berührst.